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| BÜLACH / Berufswahlschule verabschiedet Schülerinnen und Schüler |
| Abgang mit gesteigertem Marktwert |
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100 Schülerinnen und Schüler der Berufswahlschule hat am Freitag die
Schulzeit geendet. 90 von ihnen treten gleich nach den Ferien in die
Berufswelt ein. |
| ROGER SUTER |
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| 13-mal
hat Schulleiter Walter Fehr (links) den Schulabgängern ein europäisch
anerkanntes Computer-Anwenderdiplom überreicht. (rs) |
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Die
Berufswahlschule (BWS), welche als 10. Schuljahr an die obligatorische
Schulzeit anschliesst, wird von immer mehr Jugendlichen absolviert, die
noch keine Lehrstelle gefunden haben. «Es heisst oft, dass dies am
ausgetrockneten Lehrstellenmarkt liegt», sagte Schulleiter Walter Fehr
an der Verabschiedung.
Doch das stimme nur zum Teil: An diesem
Freitag, 12. Juli, um 10.45 Uhr seien im Kanton Zürich noch 876
Lehrstellen unbesetzt gewesen, so zum Beispiel 40 im Gastgewerbe, 20
für Coiffeure, 15 für Elektromonteurinnen, 30 für Gipser/Maler, 40 für
Maurer, 18 für Gärtnerinnen. «Dass viele junge Menschen keine
Lehrstelle finden, liegt auch an ihren überhöhten Erwartungen, falsch
eingeschätzten Anforderungen und am manchmal fehlenden persönlichen
Engagement», sagte Fehr.
Volles Jahresprogramm
Für
90 der 100 abschliessenden Jugendlichen macht sich der Einsatz bezahlt:
Sie treten nach den Sommerferien eine Lehrstelle an. Zwei weitere haben
gute Chancen auf eine Anstellung. Die meisten ergreifen einen
handwerklichen, einen kaufmännischen, einen Pflege- oder
Detailhandelsberuf.
Vier Jugendliche hatten bereits kurz nach
Beginn des Schuljahres eine Lehrstelle gefunden, acht waren von der
Schule ausgeschlossen worden. Fehr verschwieg aber auch geplatzte
Termine beim Berufsberater oder geschwänzte Schnuppertage nicht. 25
Jugendliche der BWS nehmen aus diesem Jahr auch noch Zusatzdiplome mit:
13-mal überreichte Fehr eine «European Computer Driving Licence», kurz
ECDL, eine Art Anwenderdiplom; 9-mal ein Schweizerisches
Informatik-Zertifikat «Anwender». 12 Jugendliche erhielten das
Zertifikat «ECDL Start»; ausserdem gab es 50 Tastaturschreib-Diplome
sowie 49 Nothelfer-Ausweise. «Sie haben ihren Marktwert damit
beträchtlich gesteigert», fand Fehr.
Auch abseits der Schulbänke
wurde einiges unternommen: Es fanden unter anderem 26 Berufserkundungen
statt, 6 Plenumsveranstaltungen mit Schülerpräsentationen, eine
Berufswahl-Intensivwoche, Betriebspraktika, Sport- und Spieltage, der
traditionelle Lägernmarsch, ein Besuchsmorgen und eine Segelwoche in
Holland. |
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