| BWS >> BWS-Portrait | |||
Kurzportrait |
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Berufswahlschule Bülach: Beliebtes Berufsvorbereitungsjahr |
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| Was im Jahr 1971 mit 23 Schülern als
Werkjahr im Schulhaus Mettmenriet begonnen hat, ist
inzwischen auf rund 150 Schülerinnen und Schüler in neun Klassen
angewachsen: die Berufswahlschule Bülach (BWS). Das
freiwillige «10. Schuljahr» erfreut sich immer
grösserer Beliebtheit, der Schüler kann unter drei
verschiedenen Abteilungen seinem Wunsch, seinem Können,
seinen Neigungen entsprechend die für ihn optimale
Abteilung aussuchen. Ein versiertes Ausbildungsteam
(Berufswahllehrer, Fachlehrer, Theorielehrer) kümmert
sich intensiv um die Berufswahlschüler.
Die Berufswahlschule Bülach, gegründet 1970, seit Schuljahr 97/98 im neu erstellten Schulgebäude an der Hinterbirchstrasse 20, eignet sich für Schülerinnen und Schüler mit ganz unterschiedlichen Voraussetzungen |
und Vorstellungen. Unsicherheit in der
Berufswahl kann sicherlich ein wichtiger Grund sein, ein
zusätzliches Jahr zu gewinnen, die Schulkenntnisse in
Niveaugruppen zu vertiefen, um so gerüstet und gezielter
an die Wahl eines Berufs herangehen zu können. Ebenfalls bietet die Berufswahlschule Bülach eine sehr willkommene praxisnahe Vorbereitung auf eine Berufslehre im Handwerk-, Sozial- oder Dienstleistungsbereich. Die Förderung der handwerklichen Fähigkeiten kann ebenfalls ein Grund sein, einen Jahreskurs an der Abteilung Technik und Informatik zu besuchen. An der Berufswahlschule wird auch Wert auf Persönlichkeitsbildung gelegt – mehr Selbstwertgefühl angestrebt. Ausserhalb der kognitiven Fächer steht die Berufsfindung in allen Abteilungen an oberster Stelle. |
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Schwergewicht Berufswahl im ersten Quartal |
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| Das Hauptproblem vieler Jugendlicher ist, dass die Selektion für eine Lehrstelle bereits ab November jedes Jahr erfolgt, also kurz nachdem die Schüler das Berufswahljahr in Angriff genommen haben. Es bleibt wenig Zeit zur Berufsfindung; sie muss deshalb optimal genutzt werden. Aus diesem Grund wird die Berufswahl im ersten Quartal des Jahreskurses gross geschrieben. Nach Interessengebieten aufgeteilt, besuchen die Schüler jede Woche einen Betrieb und erhalten dort Informationen über die entsprechenden Berufe. | Die angehenden Erwerbstätigen müssen
sich intensiv mit den verschiedenen Berufszweigen
auseinandersetzen und beispielsweise Kurzreferate über
das Gesehene gestalten. So erhalten sie dank
Informationen ihrer Klassenkameraden und dank eigener
Erfahrung im ersten Quartal Einblick in rund 50
verschiedene Berufe. Nach diesem Quartal mit beonderem Stundenplan, werden die Absolventen definitiv in die entsprechenden Profile eingeteilt. |
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Berufsfeld/Berufswahlbezogene Profile und Niveaus ermöglichen Schule «nach Mass» |
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| In allen Abteilungen werden die Schüler ihrem schulischen Wissen entsprechend nach Niveaus eingeteilt. Kandidatinnen und Kandidaten, deren Berufswünsche sich in bestimmten Berufsfeldern bewegen, finden optimale Weiterbildung in den entsprechenden Profilen. So werden die Kursabsolventen in allen Bereichen optimal gefordert und erreichen so ihr Kursziel. | Für Lernende aus der Sek C und Sek B
besteht die Möglichkeit, bereits das erste Lehrjahr der
2-jährigen Attest-Lehre zu absolvieren.
Die BWS bildet folgende Berufe aus: Maschinen-Gerätewart/-in 10 Lernende Hauswitschaftspraktiker/-in 5 Lernende |
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Hauswirtschaftlicher Jahreskurs |
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| Der hauswirtschaftliche Jahreskurs (HJK) dient der Fortbildung von schulentlassenen Jugendlichen aller Stufen. Die Schulgemeinden sorgen dafür, dass interessierte Jugendliche nach Abschluss der Schulpflicht und vor Erreichen der Mündigkeit einen ihrer Leistungsfähigkeit und ihrer individuellen Begabungen und Neigungen entsprechenden Typus des HJK besuchen können. In diesem zusätzlichen Schuljahr, das auf die Berufswelt oder weiterführende Schulen vorbereitet, steht die Entwicklung zur Selbständigkeit im Mittelpunkt. | Der Gestaltung des privaten
Lebensbereichs und der Einsicht in gesellschaftliche und
soziale Zusammenhänge wird grosses Gewicht
beigemessen. Im Profil Competence liegt das Schwergewicht auf der Förderung der überfachlichen Kompetenzen und der Berufswahl in den Bereichen Dienstleistung, Gesundheitswesen, Gestaltungs- Gastro- und Sozialbereich. Im Profil GESOCH bereiten sich leistungsstarke, für das Berufsfeld entschlossene Absolventinnen auf Berufe im Bereich Gesundheit–Soziales–Chemie vor. Das Profil NAGA bereitet Jugendliche auf Berufe im Bereich Nahrung–Gastgewerbe vor. |
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Weiterbildungsjahr |
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| Das Weiterbildungsjahr richtet sich an Schüler nach Absolvierung der dritten Sek A-, Sek B- Sek C. Die Berufsvorbereitung steht im ersten Semester im Vordergrund. Durch vielfältige Auseinandersetzung mit der Berufswelt sollen die Jugendlichen praxisbezogen ihre Begabungen und Neigungen erkennen, sich selbst finden und für den Schritt ins Erwerbsleben reif werden. Im zweiten Semester wird Gewicht auf die Erweiterung des Schulwissens gelegt. Die Allgemeinbildung, Fremdsprachen, Staats- und Geschäftskunde, Informatik etc. werden den unterschiedlichen Voraussetzungen der Lernenden entsprechend vertieft und erweitert, das ganzheitliche Denken wird gefördert. | Im Profil Basics steht
Berufswahl und Allgemeinbildung im Vordergrund.
Im Profil WIV bereiten sich leistungsstarke, für das Berufsfeld entschlossene Absolventinnen und Absolventen auf Berufe im Bereich Wirtschaft–Informatik–Verkehr vor. |
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Technikklassen |
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| Die Technikklasse «Competence»
kann man im Anschluss an mindestens acht absolvierte
Schuljahre, als obligatorisches neuntes oder freiwilliges
10. Schuljahr besuchen.
Für Lernende aus der Sek C
und Sek B besteht zusätzlich die Möglichkeit, bereits
das erste Lehrjahr der 2-jährigen Attest-Lehre Maschinen-Gerätewart/-in
zu absolvieren. |
Im Profil Competence
liegt das Schwergewicht auf der Förderung der
überfachlichen Kompetenzen und der Berufswahl im
handwerklichen Bereich Im Profil FEMI bereiten sich leistungsstarke, für das Berufsfeld entschlossene Absolventinnen auf Berufe im handwerklich-technischen Bereich Fahrzeuge–Maschinen–Informatik vor. |
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Sehenswerter Erfolg der BWS |
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| Die Berufswahlschule Bülach will die Schüler gezielt und fundiert auf das Berufsleben vorbereiten und ihnen in der Berufsfindung behilflich sein. Die Erfolgsbilanz der BWS spricht für sich: In der Regel finden 90% bis 100% der austretenden Schüler eine Lehr-, oder Arbeitsstelle. | Beim laufenden Jahrgang 2005–2006 liegt der Prozentsatz der Abgängerinnen/Abgänger mit abschlossenen Lehrverträgen am 15. März bereits bei 85%. Die Vermittlung leistungsschwächerer Schüler ist noch schwieriger geworden. Der gute Kontakt des Ausbildnerteams zu Industrie und Gewerbe, ist speziell im Hinblick auf die Stellenfindung der Schüler von grösster Wichtigkeit. | ||
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